© 2008 - 2010 Interessengemeinschaft Guppys-Mollys-Xiphos e.V. Impressum
Durch die gezielte Verpaarung von Mutationen Kreuzungen und Auslesezucht entstanden
bei X. helleri, X. maculatus und X. variatus viele Zuchtformen mit verschiedenen
Flossenformen (Normal-; Lyra-; Fahnen-; Deltaflosser, Spitzschwanz), schwarzen und
farbigen Zeichnungsmustern, verschiedenen Grund- und Augenfarben. In einem international
bestätigten Bewertungsstandard wurden diese genetisch fixierten Merkmale katalogisiert
und werden neben der Körpergröße, Körperform, Vitalität, Partnergleichheit (Übereinstimmung
♀ und ♂) und züchterische Leistung beurteilt. Seit 1989 finden jährlich Europameisterschaften
statt.
Xiphophorus maculatus (Platy, Spiegelkärpfling)
Wildform Herkunft: östliches Mexico, Belize, Guatemala, Honduras
Haltung/Zucht: 22-28°C; pH-Wert 7,0-7,5; Wasserhärte geringe Bedeutung;regelmäßiger
Wasserwechsel;Lebend- und Trockenfutter; pflanzliche Nahrung; Tragezeit 28 - 35 Tage;
Wurfgröße 10 - 70 Jungtiere; Farbgene sind oft in den Geschlechtschromosomen (X,
Y einige Populationen auch ein zweites ♀ Geschlechtschromosomen W) lokalisiert.
Xiphophorus variatus (Papageienplaty, Bunter Spiegelkärpfling)
Wildform Herkunft: Mexico, Veracruz
Haltung/Zucht: 16-26°C; pH-Wert 7,0-7,5; nicht unter 8° C ; regelmäßiger Wasserwechsel;Lebend-
und Trockenfutter auch pflanzliche Kost; Tragezeit 28 - 35 Tage; Wurfgröße 10 -
100 Jungfische;lange Entwicklungsdauer bis zum Einfärben der Männchen; viele Farbgene
auf Geschlechtschromosomen lokalisiert.
Xiphophorus helleri (Schwertträger)
Wildform Herkunft: Belize, Guatemala, Honduras
Haltung/Zucht: 18-26°C; pH-Wert 7,0-7,5; Wasserhärte ohne große Bedeutung; Wurfzahlen
großer Weibchen oft bis zu 150 Jungfische; Tragezeit 28 - 42 Tage; Geschlecht wird
polygen bestimmt (keine Geschlechtschromosomen); ♀♀und ♂♂ Faktoren sind auf vielen
Autosomen verteilt(Quantität bestimmt das Geschlecht); Lebend- und Trockenfutter.
Kontakt: Dr. Matthias Trauzettel